Pressemeldung Commerz Real vermietet an nächstes Tech-Unternehmen im Tucherpark

27.03.2026 5 Minuten Lesezeit

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Highlights

  • Internationales Softwareunternehmen JetBrains verlegt München-Sitz ins Rufhaus und mietet komplettes Gebäude mit 21.500 Quadratmetern 
  • Weitere Stärkung des High-Tech-Standorts München erwartet
  • hausInvest-Manager Mario Schüttauf: „Sind mit weiteren Interessenten im Gespräch“ 
Die nächste Tech-Großvermietung im Münchner Tucherpark nach der Eröffnung der KI-Fabrik Anfang Februar melden die Commerz Real und Hines. Wie der Vermögensverwalter der Commerzbank und der global tätige Immobilien-Investmentmanager mitteilen, hat sich das internationale Softwarehaus JetBrains entschlossen, seinen Münchner Sitz in das sogenannte Rufhaus zu verlegen, und dafür das gesamte Gebäude mit etwa 21.500 Quadratmetern für mindestens 12 Jahre gemietet.  

Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam fertigt intelligente Werkzeuge für die Softwareentwicklung, welche nach eigener Aussage das Vertrauen von global über 15 Millionen Nutzern genießen, darunter 88 der 100 weltweit größten Unternehmen. In München ist JetBrains bislang mit einem zentralen Ingenieur- und Innovationszentrum im Christoph-Rapparini-Bogen 23 in Neuhausen-Nymphenburg ansässig. Dort sind rund 500 Mitarbeiter auf rund 14.000 Quadratmetern für fast alle JetBrains-Produkte sowie in den Bereichen Marketing, Design und Verwaltung tätig. Die neuen Flächen im Tucherpark sollen ab 2029 bezogen werden und zusätzliche Kapazitäten sowie ein passendes Umfeld für weiteres Wachstum auf etwa 750 Mitarbeiter schaffen.   

Bei dem Rufhaus – ehemals Technisches Zentrum der Hypovereinsbank (HVB) – handelt es sich um ein 1972 vom Tucherpark-Architekten Sep Ruf geschaffenes denkmalgeschütztes Gebäude am Eisbach, das derzeit im Rahmen der Weiterentwicklung des gesamten Quartiers umfassend saniert und in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt wird. Begleitet wird die Revitalisierung vom niederländischen Architekturbüro Kempe Thill. Nach Fertigstellung wird ein CO2-neutraler Betrieb des Gebäudes angestrebt; die entsprechenden Konzepte werden derzeit geprüft. JetBrains wird den Mieterausbau selbst übernehmen und hat mit der Gesamtplanung das Münchner Büro der europäischen Architekturgruppe Mirror beauftragt. Jenes war als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen, den JetBrains parallel zu den Mietverhandlungen veranstaltete. 

JetBrains verfolgt laut eigener Aussage einen modernen Ansatz im Arbeitsplatzdesign und entfernt sich von traditionellen offenen Grundrissen zugunsten von Räumen, die auf unterschiedliche Arbeitsweisen zugeschnitten sind. Die Mitarbeiter profitieren von einem eigenen Restaurant mit kostenlosen Mahlzeiten, einer Barista-Kaffeebar und speziellen Veranstaltungsbereichen für Vorträge, Besprechungen und Gemeinschaftsveranstaltungen. Räume für Entspannung, Musik und Erholung sollen zudem das Wohlbefinden fördern. 
Nachdem die Eröffnung der KI-Fabrik bereits eine enorme Signalwirkung entfaltete, setzen wir mit JetBrains nunmehr einen weiteren starken Akzent für München als High-Tech-Standort.
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Mario Schüttauf
hausInvest Fondsmanager

Bereits jetzt hätten führende Tech-Konzerne wie Apple, Microsoft und Meta in München Standorte eröffnet. Hinzu kämen renommierte Forschungsinstitutionen wie das Münchner Technologiezentrum (MTZ) und der Campus Garching der Technischen Universität. Anfang Februar war im ehemaligen Rechenzentrum der HVB eine der ersten sogenannten KI-Fabriken Deutschlands und die erste in Bayern in Betrieb gegangen. Hierzu hatten die Commerz Real und Hines mit dem Betreiber Polarise einen Mietvertrag über 13 Jahre unterzeichnet. Ankernutzer der ersten Ausbaustufe ist die Telekom-Tochter T-Systems.  

Für die weiteren Planungen im Tucherpark zeigt sich Schüttauf zuversichtlich:

JLL war bei der Vermietung als Maklerunternehmen beratend tätig. Die Mietverhandlungen für JetBrains führte das Unternehmen KVL Projektentwicklung Plus, Hogan Lovells leistete Rechtsberatung. 

Über die Commerz Real

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für 53 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 35,5 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Assetmanagement und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der offene Immobilienfonds hausInvest, der erste Erneuerbare-Energien Fonds mit Sachwertfokus für private Anleger klimaVest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest. 

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Pressesprecher

Commerz Real und Immobilien

Gerd Johannsen