Eine der ersten Fragen, die ich oft von den Nachwuchstalenten im Team zu hören bekomme: Warum tauscht man einen so aufregenden Berufsalltag zwischen Peru, Venezuela und St. Petersburg gegen Asset Management in der D-A-CH Region? Die Antwort ist so einfach wie komplex zugleich: Bei der Commerz Real verantworte ich eines der vielseitigsten Portfolios, das ich mir vorstellen kann. Wir haben zum Bespiel mit dem Omniturm einen Teil der Frankfurter Skyline im Portfolio, aber mit dem "Neuen Wall 44” in Hamburg eben auch ein denkmalgeschütztes Ensemble direkt am wohl bekanntesten Fleet der Hansestadt. Zwei Immobilien, die von ihrer Geschichte, ihrer Lage und ihrer Mieterschaft nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch vereint sie die Herausforderung, durch gutes Asset Management den Wert der Gebäude zu erhalten und idealerweise zu heben.
Das Arbeiten im Asset Management zeigt mir immer wieder: Immobilien haben zwar eine Fassade, aber Tausend Facetten. Mein Team kümmert sich darum, genau diese Vielzahl von Aufgabenfeldern in Einklang zu bringen. Im Asset Management lernt man quasi alles kennen, was die Immobilie betrifft: Mietermanagement, Mietvertragsrecht, Instandhaltungsmanagement, Marktanalyse, Betriebskostenoptmierung, Dienstleistersteuerung, steuerlich Aspekte, klassische Wirtschaftlichkeitsrechnung und und und. Wenn man gerne Generalist ist und an vielen verschiedenen Themen mitgestalten will, gibt es nichts Besseres – so zumindest meine Sicht auf einen der besten Jobs überhaupt.
Besonders für Berufseinsteiger ist das Asset Management eine ideale Grundlage für fast jeden Job in der Immobilienbranche. Wenn du morgens ins Büro kommst, weißt du nie ganz genau, was der Tag für dich bereithält. Da kann schon mal das angebohrte Wasserrohr bei Wartungsarbeiten in einem Objekt die Tagesagenda auf den Kopf stellen. Aber diese gefragte Flexibilität wird eben auch belohnt. Du hast einen unglaublich abwechslungsreichen Alltag und wirst mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen bestätigt. Das macht den Job zutiefst befriedigend.
Durch die Vielseitigkeit und letztlich auch die breite Palette an Verantwortung, die wir tragen, wächst täglich der Erfahrungsschatz. In unserem Team sind wir bunt gemischt, vom Werkstudenten oder Trainee, bis hin zu Mitarbeiter:innen mit langjähriger Berufserfahrung. Die Dynamik, die daraus entsteht, bereichert uns als Team sehr. Denn selbst wenn man schon lange in der Branche tätig ist wie ich, hilft die Erfahrung, Entscheidungen zu treffen oder mit bestimmten Situationen umzugehen – darauf ausruhen können wir uns aber nicht. Wir sind in erster Linie Dienstleister und müssen uns mit den Anforderungen an unsere Immobilien weiterentwickeln. Da muss man sich dann auch schon mal die Grundlagen der Elektrontechnik drauf schaffen, um zu verstehen, wie beispielsweise ein ausgeglichenes Lastenmanagement in Sachen E-Ladesäulen aussieht. Manchmal wird ein Spannungsverhältnis also buchstäblich.
In der Commerz Real – und das empfinde ich als Differenzierungsmerkmal zu meinen bisherigen Stationen – kommen unglaublich viele gute Aspekte für die Arbeit im Asset Management zusammen: Viel Inhouse-Kompetenzen, was die Wege kurz macht und Sparringpartner zu den meisten Themen bietet; viele Kolleg:innen mit dem Herz an der Immobilie und letztlich einfach unglaublich sympathische Menschen. Achso und natürlich ein fantastisches Portfolio, das kann ich nicht oft genug betonen.